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Glungezer Hütte (Tuxer Alpen)


Am 28./29. Juni ging es mit unseren Bergkameraden von der Volksbank in die Tuxer Alpen. Das Ziel hieß Glungezer Hütte auf 2600 m. In Igls bei Innsbruck starteten wir mit der Seilbahn zum Patscherkofel. Nach einem gemütlichen Anstieg hatten wir einen tollen Ausblick auf Innsbruck und die umliegenden Berge (Karwendel, Wetterstein, Mieminger, Lechtaler, Stubaier, Zillertaler). An der Alm Boscheben vorbei ging es in langen Kehren hinauf. Die Glungezer Hütte steht direkt auf einem Joch unter der Sonnenspitze und dem Glungezer. Beide können in wenigen Minuten bestiegen werden. Am Sonntag machten wir zwei Gruppen. Die eine stieg direkt ab zur Tufleinalm, die andere ging über die Sonnenspitze und wollte noch den Glungezer Klettersteig machen. Aber irgendwie fanden wir den Einstieg nicht. Gemeinsam ging es nun den Zirbenweg entlang in aussichtsreicher Höhe zum Patscherkofel zurück. Nach dem Mittagessen mit der Seilbahn hinab nach Igls. Mit gemütlichem Kaffeetrinken in Pfronten klang eine gelungene Wochenendtour aus.









Bild 1: Start bei der Bergstation Patscherkofel. Bild 2: Blick übers Tal zum Patscherkofel. Bild 3: Glungezer Hütte in 2600 m Höhe. Bild 4: Auf der Sonnenspitze. Bild 5: Blick über Innsbruck zu Karwendel, Wetterstein und Mieminger. Bild 6: Auf dem Zirbenweg.

Auf dem Stubaier Höhenweg


4 Tage waren wir in den Stubaier Alpen auf dem "Stubaier Höhenweg" unterwegs. Start war die Gletscherbahn am Talschluß. Mit der Gondel brachten wir die ersten Höhenmeter bis zur Dresdner Hütte hinter uns. Über den Großen Trögeler ging es zum Nachtquartier, der Sulzenauhütte. Am Montagmorgen war das erste Ziel die Nürnberger Hütte. Am Nachmittag ging es weiter zur Bremer Hütte. Das Wetter am Dienstag war nicht ideal. Kaum Sicht und ab und zu leichter Niesel aus den Wolken. Das Ziel war die Innsbrucker Hütte. Der Mittwoch entschädigte uns jedoch mit hervorragender Weitsicht und Sonnenschein. Um 7 Uhr war Abmarsch auf den Hausberg, den Habicht, 3277 m hoch. Eine tolle Rundumsicht und ein zu dieser Zeit noch nicht überlaufener Gipfel war der Lohn. Nach einer Pause auf der Innsbrucker Hütte Abstieg nach Neustift und Heimfahrt. Im nächsten Jahr werden wir den restlichen Höhenweg in Angriff nehmen. Noch zwei Daten: im Aufstieg hatten wir ca. 3400 und im Abstieg ca. 3900 Höhenmeter in vier Tagen.









Bild 1: Blick vom Großen Trögler (2902 m) auf Wilden Freiger und Zuckerhütl. Bild 2: Auf dem Weg zur Nürnberger Hütte. Bild 3: Start nach der Mittagspause von der Nürnberger Hütte. Bild 4: Steig von der Bremer zur Innsbrucker Hütte (Klettersteigcharakter). Bild 5: Morgenstimmung bei der Innsbrucker Hütte. Bild 6: Auf dem Habicht (3277 m)


"Hufeisentour" in den Sarntaler Alpen


Vom 31.08. bis 5.9. machten wir unsere Jahrestour in die Sarntaler Alpen. Leider konnten wir nur zu dritt diese schöne Tour unternehmen. In einem Buch las ich die Zeilen: "Wer eine Tour sucht ohne Aah und Ooh, aber dafür Ruhe und die viel gerühmten Aussichten, der gehe in die Sarntaler Alpen". Am Sonntag starteten wir in Sarnthein. Den Aufstieg zur Rittner-Horn-Hütte hatten wir nach ca. 5 Stunden geschafft. Wir waren die einzigen Übernachtungsgäste. Am Montag ging es über ein Hochmoor zur Latzfonserkreuz-Hütte. Die Kapelle neben der Hütte ist Südtirols höchstgelegener Wallfahrtsort. Nach einer Pause Abstieg zur Klausner Hütte. Außer uns übernachten noch ein Ehepaar mit 3 Kinder. Der Dienstag beginnt mit einem 2-stündigem Anstieg zur Fortschellscharte und weiter auf dem Höhenweg zur Flaggerscharten-Hütte. Tolle Lage an einem See auf 2480 m und wieder nur noch ein Ehepaar auf der Hütte zum übernachten. Ein sehr sympathischer Wirt (Flagger-Manfred) und ein gemütlicher Abend. Der Mittwoch führt uns über viele Hochweiden zum Penser Joch. Auch hier am Abend nur wenige Übernachtungsgäste. Der Donnerstag führt uns in den Wolken am Weißhorn vorbei (fast wären wir am Gipfel gewesen) wieder ins Tal nach Weißenbach. Mit dem Bus gehts nun zurück nach Sarnthein. Übers Penser Joch, mit kurzem Halt und Edelweißkauf, geht es über Innsbruck und Pause in München, wieder zurück nach Crailsheim. Fazit: Eine einsame Runde (am Tag treffen wir zwischen 5-10 Personen) auf hohen Wegen.











Bild 1: Aufstieg zur Sarner Scharte (2402 m). Bild 2: Auf einem Brettersteig übers Hochmoor. Bild 3: Latzfonser Kreuzhütte mit Kapelle (2298 m). Bild 4: Morgenstimmung bei der Klausener Hütte. Bild 5: Auf der Fortschellscharte (2305 m). Bild 6: Flaggerschartenhütte (2480 m). Bild 7: Am Seebergsee. Bild 8: Abmarsch am Penserjoch.

Am Wilden Kaiser unterwegs


Am 28. und 29. Sept. besuchten wir unseren Schul- und Fußballfreund Werner Munzinger. Nach staufreier Fahrt und Weißwurstfrühstück bei Werner geht es zum Startpunkt Kufstein. Der Kaiserlift bringt uns auf 1220 m Höhe und unserem Quartier, dem Weinberger Haus. Am Nachmittag unternehmen wir eine gemütliche Wanderung zum Gamskogel. Den Hüttenabend verbringen wir in Erinnerungen an gemeinsame Schul- und Fußballzeit. Am Sonntag gehts zuerst zur Kaindlhütte. Nun machen wir zwei Gruppen. Die gemütlichere Runde führt über das Hocheck zur Walleralm. Nach einem ausgiebigem Frühschoppen geht es weiter zum Hintersteiner See. Der Rest nimmt sich die Überschreitung des Scheffauer vor. Ein bei Normalwetter als Mittel eingestufter Klettersteig auf den Gipfel ist unser Ziel. Doch im oberen Drittel fordert Neuschnee und vereister Fels höchste Aufmerksamkeit. Ausblicke auf den Wilden Kaiser belohnen die Mühe. Ein anstrengender Abstieg über speckige Steine und Geröll bringt uns zum Hintersteiner See. Gemeinsam fahren wir zu Werner Kaffeetrinken. Gestärkt treten wir die Rückreise an. Inge und Werner möchten wir nochmals herzlich danken für Ihre hervorragende Bewirtung.











Bild 1: Wilder Kaiser; Bild 2: Die gesamte Truppe; Bild 3: Hüttenabend; Bild 4: Startvorbereitungen; Bild 5: Auf dem Weg zur Kaindlhütte; Bild 6: Klettersteig auf den Scheffauer; Bild 7: Auf dem Gipfel; Bild 8: Rast beim Abstieg.

 
   
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